3.11.2018 - Herausforderung akzeptiert








Wien Rundumadum 2018  -  3. November

Wieder unter dem Motto: Herausforderung akzeptiert!

 

 

Der Wien Rundumadum ist ein Erlebnislauf und kein Wettkampf! Der Spaß am Trailrunning und das Erleben der Natur stehen im Vordergrund. Wir haben uns eine freiwillige Beschränkung von max. 500 Sportlern (in Summe über alle Bewerbe) auferlegt. Grund ist die Rücksichtnahme auf die Natur und die Tierwelt. Wir wollen keine Horden von Läufern/Walkern durch den Wald ziehen lassen, sondern den Teilnehmern den wunderschönen „Wien Rundumadum“-Wanderweg schmackhaft machen.

 

 

Das Gedicht zum WIEN RUNDUMADUM

 

 

Als Läufer ist man weitgereist

denn sucht man Ultralauf zumeist

 

So rennt man fern vom eignen Bett

und findet das nicht immer nett

 

Doch Georg, Markus, Florian auch

sie starten, was seit nun an Brauch

 

Den Lauf rund umadum um Wien

der früher scheint ́s unmöglich schien

 

Den Lauf, der rund um uns ́re Stadt

so manchen Zauber in sich hat.

 

Neu der Start bei Uno City

Ach, den UltraGeist nun bitt I

 

Mich zu begleiten anzutreiben

Denn ich mag ́s lassen niemals bleiben

 

Ich lauf nun ein paar Kilometer

und mach mir meine Sorgen später

 

Bis Sonn heraus zum Himmel kam

wir trotten am Hubertusdamm

 

Dann kurz und ohne viel Gewinsel

wir queren schnell die Donauinsel

 

Der Nordsteg führt nach 19 rein

auch hier die Steck ́ noch flach und fein

 

Doch ragt die Nase dann empor

so mancher seinen Schmäh verlor.

 

Vom Poldi dann zum kahlen Berg

zum Hermann, wahrlich auch kein Zwerg.

 

Du sagst Grüß Gott beim Roan sodann

und flockig auf ́s Hameau hinan.

 

Rollst runter dann in die Allee

ach Freunde ist das Leben schee

 

Vom Mars zum Schottenhof im Gatsch

Bist müd, werden die Haxen matsch.

 

Dann oben geht ́s weiter nach Steinhofen,

die ganzen Gründe steh ́n Dir offen;

 

In Hüdorf stünde U-Bahn fein,

doch Du, Du lässt sie U-Bahn sein.

 

Die Lainzer Mauer wird umrundet,

Es staunt das Schweinderl, das sonst mundet.

 

Ab Labe beim Tor Gütenbach

Wird der Weg dann wieder flach

 

 Begleitend fließt der Liesing Bach

 oft geht ́s hier locker, selten zach.

 

Wienerberg und Laaer Hügel

 Roll runter, locker lass die Zügel

 

 

Zum Zentralfriedhof, zur Labe:

 sie stärkt den Kopf und auch die Wade.

 

So manche Lamp ́ wird nun entzunden

 Auch meine, ich sag ́s unumwunden.

 

Über ́n Donaustrom die Brück

 zur Insel nur für kurzes Stück.

 

Die Steinspornbrücke vor.. genau

nun endlich rein in die Lobau.

 

Wie Blair Witch kommt man sich hier vor

nie g ́funden, wer sich nun verlor.

 

So viele Wege sich da gleichen

 in Essling musst du dennoch weichen;

 

Musst nun durch endlos schwarze Pfade

 manche mit Kurven, manche grade.

 

Die Highlights in der Nacht verschwinden

 hier darfst Dich gar ein wenig schinden.

 

Nach Gerasdorf zur letzten Labe

 das Supperl ist willkomm ́ne Gabe,

 

Denn hinten weit am Horizont

 der Bisamberg Dich noch belohnt.

 

Du findest Wege bis dahin

(wenn nicht, ruft Georg an, nicht schlimm)

 

Ein schmaler Pfad tut dich geleiten

du fragst, welch Luzi mög ́ dich reiten?

 

Es ist des Ultralaufes Geist

dem Du heut Ehr und Dank beweist.

 

Es ist zwar kurz, doch wirkt es ewig

die Beine, ja sie scheinen langsam schäbig.

 

Vom Bisamberg dann ab zum Endspurt

bei dem nun leicht nur seine Läng stört

 

Bei Krottenhof und Mühlweg dann

die letzte Streck nun bald begann

 

Bist irgendwann dann am Gerinne

so denk Dir nur "JA ICH GEWINNE"

 

Auch diesen Tag, mag lang er sein

Und renne bald ins Ziel hinein

 

Und bist im Ziel dann angekommen

das Team heißt fröhlich Dich willkommen!

 

Du hast geschafft die Große Tour

kommst wieder, das ist fast ein Schwur.

 

Von Ulrich WANDERER, gewidmet dem Organisationsteam des WIEN

RUNDUMADUM