28.10.2017 - Herausforderung akzeptiert






Wien Rundumadum 2017  -  28.Oktober

Dieses Jahr unter dem Motto: Herausforderung akzeptiert!

 

 

Der Wien Rundumadum ist ein Erlebnislauf und kein Wettkampf! Der Spaß am Trailrunning und das Erleben der Natur stehen im Vordergrund. Wir haben uns eine freiwillige Beschränkung von max. 500 Sportlern (in Summe über alle Bewerbe) auferlegt. Grund ist die Rücksichtnahme auf die Natur und die Tierwelt. Wir wollen keine Horden von Läufern/Walkern durch den Wald ziehen lassen, sondern den Teilnehmern den wunderschönen „Wien Rundumadum“-Wanderweg schmackhaft machen.

 

 

das Gedicht zum WIEN RUNDUMADUM

 

In Gerasdorfer Gassen, dunkeln
da hört man Läufer leise munkeln

Der Lauf rund umadum um Wien
der früher scheint´s unmöglich schien

Doch Markus, Georg, Florian auch
sie starten, was seit nun an Brauch:

Den Lauf, der rund um uns´re Stadt
so manchen Zauber in sich hat.

Gestartet wird bei Ella-Lingens
die Meter flach, zuerst ja bringen´s
ein gut´s Gefühl, und kein Gewinsel
so bleibt es bis zur Donauinsel.

Der Nordsteg führt nach 19 rein
auch hier die Steck´ noch flach und fein

Doch ragt die Nase dann empor
so mancher seinen Schmäh verlor.

Vom Poldi dann zum kahlen Berg
zum Hermann, wahrlich auch kein Zwerg.

Du sagst Grüß Gott beim Roan sodann
und flockig auf´s Hameau hinan.

Rollst runter dann in die Allee
ach Freunde ist das Leben schee
😉

Vom Mars zum Schottenhof im Gatsch
Bist müd, werden die Haxen matsch.

Dann oben geht´s weiter nach Steinhofen,
die ganzen Gründe steh´n Dir offen;

In Hüdorf stünde U-Bahn fein,
doch Du, Du lässt sie U-Bahn sein.

Die Lainzer Mauer wird umrundet,
Es staunt das Schweinderl, das sonst mundet.

Ab Labe beim Tor Gütenbach
Wird der Weg dann wieder flach

Begleitend fließt der Liesing Bach
oft geht´s hier locker, selten zach.

Wienerberg und Laaer Hügel
Roll runter, locker lass die Zügel

Zum Zentralfriedhof, zur Labe:
sie stärkt den Kopf und auch die Wade.

So manche Lamp´ wird nun entzunden
Auch meine, ich sag´s unumwunden.

Über´n Donaustrom die Brück
zur Insel nur für kurzes Stück.

Die Steinspornbrücke vor.. genau
nun endlich rein in die Lobau.

Wie Blair Witch kommt man sich hier vor
nie g´funden, wer sich nun verlor.
So viele Wege sich da gleichen
in Essling musst du dennoch weichen;

Musst nun durch endlos schwarze Pfade
manche mit Kurven, manche grade.

Die Highlights in der Nacht verschwinden
hier darfst Dich gar ein wenig schinden.

Nach Gerasdorf zur letzten Labe
das Supperl ist willkomm´ne Gabe,

Denn hinten weit am Horizont
der Bisamberg Dich noch belohnt.

Du findest Wege bis dahin
(wenn nicht, ruft Georg an, nicht schlimm)

Ein schmaler Pfad tut dich geleiten
du fragst, welch Luzi mög´ dich reiten?

Es ist des Ultralaufes Geist
dem Du heut Ehr und Dank beweist.

Es ist zwar kurz, doch wirkt es ewig
die Beine, ja sie scheinen langsam schäbig.

Doch kannst noch locker runter rennen
die Kellergass sieht Freuden-Tränen.

(wenn nicht, und tun die Füß schon weh,
OK, dann ist die Strecke zäh
😦 )

Du hast es gleich jetzt schon geschafft
im Kopf brauchst nun noch etwas Kraft,

um die Streck gut noch zu finden,
ein wenig scheint sie sich zu winden.

Doch schaffst auch dieses noch sehr wacker
lässt liegen noch den großen Acker

Dann bist beim Ziel gleich angekommen
das Team heißt fröhlich Dich willkommen!

Du hast geschafft die Große Tour
kommst wieder, das ist fast ein Schwur.


Von Ulrich WANDERER, gewidmet dem Organisationsteam des WIEN RUNDUMADUM